Zur Auswahlseite









Daniel Reuner

Immer auf der Überholspur

Daniel Reuner ist ein richtiges Gastronomiekind. Die Eltern besitzen ein kleines Hotel, die Mutter ist Hotelmeisterin, der Vater auch Koch, er ist also direkt mit der Gastronomie groß geworden und hat wohl auch deshalb diese Richtung eingeschlagen. Und das alles geschah ganz aus freien Stücken – schon als Kind hatte er viel Spaß in der Küche. Und da Koch schon immer sein Traumberuf war, hat er sich diesen erfüllt.

Seine Ausbildung begann er 1998 in einem kleinen Hotel in der Nähe seines Heimatortes, im Märkischen Tagungshotel Dabendorf. Schon während der Ausbildung machte er ein Praktikum im Intercontinental Hotel in Berlin. Nach seiner Ausbildung arbeitete er einige Monate als Jungkoch im elterlichen Betrieb und dann als Commis de Cuisine im Mosimann’s im Swissôtel Berlin. 2002 wechselte er als Tournant und Chef Entremetier in das Romantik Strandhotel Ahlbecker Hof auf Usedom, im Juli 2003 begann er eine Stelle als Sous Chef im Romantik Strandhotel Atlantik in Bansin. Anfang 2004 arbeitete er für 3 Monate als Chef de Partie in der Kupferschmiede in Hildesheim, bis er im April 2004 die Stelle als Küchenchef und Juniorchef im elterlichen Flair Hotel Reuner antrat.

Ganz nebenbei erlernte er die Kunst des Obst- und Gemüseschnitzens bei dem Weltmeister Xiang Wang, was er noch heute leidenschaftlich gern macht.

Sein Kochstil wurde während der Ausbildung vielerlei geprägt: in seinem Ausbildungsbetrieb kochte man eine frische, gut bürgerliche Küche. Im Mosimann’s Restaurant kochte man ganz nach dem Motto Cuisine Naturel. Im Strandhotel Atlantik kochte er in einer Sterne-Küche und in der Kupferschmiede in Hildesheim eine alte, klassische französische Küche.

Er selbst strebt für die Zukunft in seinem Restaurant an, regionale Köstlichkeiten kulinarisch entdecken, kurz: aus einfachen heimischen Produkten das Beste zu machen. Und was darf ihm dazu in seiner Küche auf keinen Fall fehlen? Er vertraut auf gutes, fleißiges und zuverlässiges Personal und die frischen Produkte aus der hauseigenen Gärtnerei.

Und was würde er machen, wenn das Restaurant mal für zwei Monate geschlossen wäre? Abgesehen davon, dass er davon ausgeht, dass dies nie geschehen wird, würde er seine Zeit mit seiner Freundin genießen und dabei neue Energien und Ideen sammeln, die das Restaurant interessanter machen. Er würde an hilfsreichen Lehrgängen teilnehmen oder auch einfach nur Urlaub machen, irgendwo, wo es schön warm ist und man Windsurfen kann.

Und was wünscht er sich für die Zukunft? „Das die Gastronomie wieder einen, und sei es nur einen kleinen, Aufschwung erlebt. Dass die wirtschaftliche Situation sich entspannt und die Leute wieder weggehen können. Das vor allem nicht mehr so viel Schnitzel und Pommes gegessen wird, sondern die gehobene, gesunde Küche kennen- und lieben gelernt wird.“ Und irgendwann möchte er mal in einem Restaurantführer erwähnt werden…Mensch, bei den Voraussetzungen: das sollte doch zu machen sein.

Zur AuswahlseiteZum Seitenanfang springen