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Gerd Eis

geb. am 23.Juni 1968 in Wittlich, Eifel

Beruflicher Werdegang:


Asien: Fast sieben Jahre Station in einem Kontinent, der allzu gerne mit menschlicher Liebenswürdigkeit, meditativ-inspiriertem Erfindergeist und natürlich der Küche schlechthin interpretiert wird. "Leise", "unaufdringlich" und "fleißig" sind weitere Attribute, die man dem lächelnden Volk zu schreibt. Gleichermassen eine "Eile mit Weile-Mentalität". ...

Sinnbild für: Hochtechnisiertes Europaland, Statussymbole, Hausmannskost, Tradition und auch beruflichem Ehrgeiz. Geachtet bei unseren ausländischen Nachbarn eben durch diese funktionalen Meisterwerke; präzise und korrekt.

Durch Elternhaus, Umgang und Umfeld werden wir bekanntlich geprägt und kombinieren wir nun alle vorherigen Behauptungen, wagen wir nun einfach den Sprung zu GERD EIS. Als Sohn eines so genannten "Fachehepaars" bekam er von frühester Kindheit so manche gastronomische Interna mit auf den Weg. Was letztlich auch dazu führte, dass Gerd nach Abschluss der Mittleren Reife die Berufsausbildung zum Koch begann. Die Blicke jedoch schon frühzeitig über die heimatlichen "Eiteler Teller" gerichtet, begann er im Mainzer "Hilton" bei Pierre Pfister seine intensive Weiterbildung.
Fortan gepackt von den Finessen und "Freihand-Interpretationen" erlebte Gerd Eis seine kreativen Prägungen bei Johan Lafer: Hinter den Kulissen der "TV-Lafer-Kochschule" hantierte Gerd nach Art "des guten Geistes" in Sachen Rezeptentwicklung, Einkauf, Foodstyling, Arrangements foto-optischer Präsentationen.
Und dazu kam noch das Buch "Kochen wie in Asien", wo Gerd begeistert seine helfende Hand mit anlegen durfte. Der asiatische Funke war auf ihn übergesprungen – "Hot-ku-I-Sin" oder haute cuisine? Die sonst gestellte Frage "gehe ich nach Frankreich" verlor durch den festen Entschluss "Ich werde für ein Jahr nach Asien gehen". Nun, wie schon erwähnt, es wurden fast sieben Jahre daraus. Und eben in diesem gar nicht so verflixten siebten Jahr hatte Deutschland den Gerd quasi als Re-Import zurück.

Über seine Jahre dort und die gewonnenen Erkenntnisse selbst könnte er ein Buch schreiben (Vielleicht tut er’s ja wirklich einmal, so als "Deutsch-Asiatische-Freundschaftsküche"). Phuket, Bangkok oder Hongkong – neben vielen gedanklichen Erinnerungen hat Gerd auch seine "eigene Handschrift“ mit nach Hause gebracht. Und folglich schnell hat sich Gerds Rückkehr ´rum gesprochen: Nicht nur die Gäste des Firstclass-Restaurants: "ENTE" im Wiesbadener Nobelhotel "Nassauer Hof" geraten ins Schwärmen, wenn Gerd Eis für sie aufkocht. Die maßgeblichen Printmedien merkten schnell: Diesen neuen Impulsgeber muss man im Auge behalten". 1998 konnten sich die Fernsehzuschauer des MDR bei seinen weihnachtlichen Menükreationen – leider auch nur "fürs Auge" – Appetit holen.

Gleichgültig, ob kulinarisch verwöhnte VIPs, leidenschaftliche Gourmets oder andere "Genusssüchtige": Bei glänzend aufpolierten Klassikern wie einer Heide-Ente aus dem Rohr mit Petersilienpüree und Sherry-Zwiebeln, ASIA-verpacktes in Form von Tempurateig-Seeteufel mit gebratenem Reis und rotem Curry oder Alpine Gaumenfreuden mit Kalbsrücken, Salbei, Steinpilzen und Quarkravioli und ... (als bekennender Dessert-Drogist gebe ich meine besten Quellen nicht bekannt). Die Karte ändert sich, weil die Jahreszeit es so fordert, weil der Gast es so mag – und: Weil Gerd Eis ohne neue Kreativ-Tüfteleien gar nicht leben könnte. Der begehrte Michelin Stern leuchtet übrigens auch weiterhin über der Wiesbadener „Ente“; Gerd Eis hat einen asiatischen Zacken dran gehängt.
Hier hat er nun so ziemlich alles erreicht, was ein erfolgreicher Küchenchef erreichen kann. Neben seiner Küchenchefposition wurde er auch im Jahre 2001 „Restaurateur“ und war damit für 25 Mitarbeiter in Küche und Service verantwortlich. Er bekam:

• 1 Stern im Guide Michelin
• 17 Punkte im Gault Millau und den
• 3. Platz Aufsteiger des Jahres 2000 “Der Feinschmecker”

Danach rief ihn eine neue Verantwortung in ein großes, namhaftes Unternehmen.
Dort wurde er zum Leiter der „Gastronomie Deutschland“ und war hier bundesweit zuständig für mehrere Restaurants, die
• Speisekartengestaltung / Küchenkonzepte und vielem mehr.
Von 2006 bis 2008 hat er unter anderem sogar Produkte entwickelt und weiterentwickelt. Bei so einer Bandbreite ist es fast schon obligatorisch, dass irgendwann auch das Fernsehen ihn mal entdeckt. So zeichnet er seit August 2008 eine Sendung (Kochchampion) für VOX auf und hat enormen Spaß an dieser völlig neuen Aufgabe.

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