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Christoph Dubois
kulinarische Entdeckungsreise…
Für Christoph
stand schon früh fest: „ich werde Koch“.
Natürlich müssen
in einem großen Haushalt die Aufgaben zwischen den Geschwistern aufgeteilt
werden und Christoph musste sich zwischen Vater´s Garten und Mutter´s
Herd entscheiden. Die Entscheidung fiel Christoph nicht schwer, denn
der Gedanke an kaltes und feuchtes Wetter und die Arbeit in der Natur
war nicht zwingend sein Ding. Viel schöner war der Gedanke an leckere
Gerüche und eine warme Küche. Bekanntlich kann man ja von Müttern noch
so richtig viel lernen und so entwickelte sich ein kulinarischer Appetit,
der gestillt werden wollte. Damals, so der nicht arbeitsscheue Koch,
habe er sich fest dafür entschieden, diesen Beruf zu erlernen. Es folgten
Schupperlehren in diversen Häusern, Ferienarbeit in der Küche, bis schlussendlich
der Lehrantritt im Ällgäu anstand.
Seine Wanderjahre
führten ihn zuerst nach Ravensburg ins Restaurant Waldhorn zu Albert
Bouley, danach ins Gala nach Aachen. Eine seiner schönsten Zeiten so
Christoph, verbrachte er auf Sylt. Hier stimmte das Verhältnis Arbeit
& Erholung & Freizeitausgleich. In dem renommierten Hotel Stadt Hamburg
unter Chefkoch Ulrich Person kochte er zwei Jahre und erinnert sich
noch gerne an die „Brainstorm-Sessions“, wenn es darum ging neue ausgefallene
Gerichte zu kreieren. Zum Austoben traf sich dann das gesamte Team für
diesen Nachmittag zum Power-Lenkdrachenfliegen am Strand, bevor jeder
wieder zurück zu seiner Station ging.
Mit dem Meisterbrief
in der Tasche ging es dann zur nächsten Station. Als Souchef von Gerd
Eis in der Wiesbadener ENTE lernte er Gerichte mit thailändischen Noten
zu veredeln.
SGepackt vom
Fernweh, wollte er eigentlich ins sonnige Kalifornien. Probleme mit
dem Visum und der Arbeitserlaubnis verschlugen ihn dann kurzerhand nach
Schottland. Was wohl letztendlich doch die bessere Entscheidung war.
Als Souchef eines kleinen aber feinen Hotels konnte er sich kreativ
so richtig austoben. Selten, so Christoph, habe er so schöne und frische
Produkte erhalten wie hier. Die Jakobsmuscheln wurden direkt von der
LKW-Ladefläche verkauft. Die Lachse wurden im zum Hotel gehörenden Fluß
gefangen und anschließend im eigenen Räucherhaus für das Frühstücksbuffet
zubereitet. Hauseigene Gärtner versorgten das Küchenteam mit allem was
der Garten hergab. Kein Wunder, dass aus dem geplanten Aufenthalt zur
Sprachverbesserung, zwei volle Jahre wurden.
Auf der Suche
nach neuen anspruchsvollen Arbeitsgebieten ergab sich für ihn kurzfristig
die Möglichkeit als Privatkoch einzusteigen. „Der Anruf der Vermittlungsagentur
kam nachmittags“, so Christoph, „am nächsten Morgen war ich schon auf
dem Weg nach Österreich“. Am Wörthersee angekommen, begann eine Zeit
mit vielen aufregenden Erlebnissen in der Welt des Glamours. Als er
nun in diesen Kreisen tätig war, kam ein Angebot für eine arabische
Adelsfamilie zu kochen. Christoph wechselte in die Weltmetropole London.
Vier Jahre kochte er fast täglich aufwendige Menüs für seinen kulinarisch
verwöhnten Arbeitgeber. „Kreativität kennt keine Grenzen“, so Christoph,
denn wer über einen so langen Zeitraum ein und dieselbe Familie bekocht,
wird zwangsläufig erfinderisch und kreativ.
Wenn ihn jemand neugierig auf die Zeit als Privatkoch anspricht und
wissen möchte, was es von den Reichen und Schönen zu berichten gibt,
sagt er immer: „Der Ablauf ist wie in jedem Hotel – jeder hat seine
Aufgaben und Pflichten, genauso wie die Einhaltung der Diskretion!“
Seit 2008 leitet
Christoph Dubois zusammen mit seinem Partner Klaus Velten sehr erfolgreich
die erste Bonner Kochschule, das Kochatelier Bonn. Hier trifft sich,
wer das Kochen lernen will, wer seine Kenntnisse erweitern möchte und
auch wer ganz einfach neue Menschen treffen und kennenlernen möchte.
Sedcard von Christoph
Dubois (PDF)
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