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Ingo Bockler
Mohnguglhupf von schwarzem an eigentlich weißem Sand
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in Viertel meiner Kindheit habe ich in unserer Gasthausküche verbracht. Ich kannte also Arbeitsumstände und Abläufe. Und: Ich war immer gerne in der Küche."
Inzwischen weiß er „Ich hätte auch Gärtner werden können“. In Ingo Bockler schlummern zahlreiche Talente: Büroarbeiten, Aktionen mit Freunden planen und durchführen, das Organisieren seiner Kochkurse und so vieles mehr. Ingo Bockler beginnt, sich selbst zu beschreiben und endet seine Eigenversion „So, nun hält mich jeder für ein Ekelpaket. – Bin ich aber nicht“.
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st er wirklich nicht und mit Sicherheit ist seine Beharrlichkeit, Ziele anzusteuern und diese auch zu erreichen kein Grund, Sympathien abzubauen.
„Ehrlichkeit in allen Belangen ist höchste Priorität- das macht das Leben einfacher“. Und: „Ich verlange von niemandem etwas, was ich selbst nicht bereit bin, zu geben“. Freundschaft bekommt man nicht geschenkt, sondern sie wächst. Er, ein stolzer Vater von 4 Kindern, teilt in seiner Freizeit die Hobbies der Kinder.- Das vereinfacht die knappen freien Stunden ganz ungemein.
„I
ch habe Vorlieben für Schokolade und für gute deutsche Weine. Ich spreche sehr gern mit Gästen über das kochen und mag die Hobbyköche unheimlich gern. Was die alles so wissen, das ist unglaublich!“ Ein Kochbuch würde er auch gerne einmal machen. Kein wichtiges und teures, sondern eines, was man nicht „aufisst“. Da ist es wie so oft im Leben: Geld realisiert Kochbücher und nicht die gute Idee, die vielen Menschen das kochen mit Spaß vermittelt. Und er erzählt weiter, dass ihm die besten Ideen spontan am Herd kommen. Und wenn er für Gäste kocht, die ihm alle Freiheiten geben. Sind ihm die Vorlieben der Gäste bekannt, entstehen im Rahmen solcher Überraschungsmenüs die herrlichsten Kombinationen, oft erst dann, wenn das einzelne Gericht gekocht wird. Aus der Küche kommen stets individuelle Highlights, bei denen immer andere Voraussetzungen den Ursprung und Anstoss zur Kreativität darstellen. Mal ist es das gute Produkt, der wilde Butt, das optimale Reh, mal ist es der begleitende Wein, für den ein Gericht entsteht. Manchmal sind es aber auch die Vorlieben und Abneigungen der Gäste. Er liebt es, gute Produkte zu einem guten Essen zu verwandeln und selbst die Düfte aus der Küche oder die Geräusche in der Küche: Da bin ich in meinem Element. Ansonsten: Meine Küche macht Spass, sagte Ingo Bockler voller Überzeugung und er beschreibt sie als traditionelle klassische Küche oder auch: die „moderne Klassik bildet die Basis“. Hierauf baue er auf und klare wie deutliche Aromen stehen im Vordergrund.
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rgendeiner Mode in der Küche will er sich nicht unterwerfen, es sei denn: sie macht Sinn. Seit 2002 bekam er dafür übrigens den begehrten Michelinstern. Und nun ist er dran: Er soll „Spitzengastronomie“ einem Junkfoodfreak beschreiben. Das freut ihn irgendwie und er meint: „Endlich mal ein guter Grund! Ich würde mit dieser Person essen gehen.“
Auch in Sachen Urlaub besitzt er ein breites Spektrum: Mir gefällt Urlaub auf dem Bauernhof genau so wie eine Silvesterreise nach New York oder ein erholsamer Urlaub am Meer.
Apropos Meer: Da hat es an Dänemarks Nordseeküste angefangen. „Ich war als Kind dort und es gab manchmal Streifen von schwarzem Sand an eigentlich weißem Sand. Daraus habe ich als Vierjähriger dann „Mohnguglhupf“ gebacken“.
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