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Bernd Arold

Schnell, kommunikativ, vielseitig

Schreiner wollte er eigentlich mal werden......Als Kind hat er lieber gegessen, als Experimente am Herd auszuprobieren und rückblickend sagt er, war er früher schon recht "dick". Dieses Problem hat die Zeit mittlerweile wieder in Ordnung gebracht. Nicht zuletzt, weil er zwischenzeitlich ein regelrechter Sportfreak geworden ist und auf tägliches Joggen nur im Ernstfall verzichtet.

Nach Abschluß der Mittleren Reife hatte der Koch gegen den Schreiner gewonnen und so begann er seine Berufsausbildung zum Koch in Würzburg.

Käfer in München und auch die Schweizer Stuben waren Stationen nach Abschluß der Lehre und 2000 landete er schließlich bei Stefan Marquard, in den 3-Stuben in Meersburg.

Ehrensache, daß er mit ihm dann 2001 nach München umzog: Zwecks Weiterarbeit im XXL-und Design-Restaurant "Lenbach", was soviel heißt wie von 30 auf 1800.....Personen- versteht sich! Ein Jahr lang blieb er ihm dort treu, bis dann die erste eigene Küchenchefstelle winkte. Dort mit hin nimmt er die Marquardsche Philosophie, die kulinarisch keine Kompromisse kennt und ebenso in der Küche keine Rezepte. Für die Crew gilt das gesprochene Wort und so zelebriert auch Bernd Arold den Küchenstil "Das Einfachste auf den Punkt bringen".- Und natürlich auch " abgefahren, ideenreich und ausgeflippt"- "Das ist der Hammer". Er kennt Speisekarten-Entwicklung als Kompositionen, die in Openend-Nachtsitzungen zusammen gestellt werden und die sich stets der kritischen Frage unterwerfen "Gab es das etwa schon einmal?"

Sonnen-Fan Bernd Arold erzählt von den Basics, die unbedingt immer in seine Küche hinein gehören und da kommt zwangsläufig auch die Musikanlage drin vor, ein Paco Jet, seine Global-Messer, Rosmarin, Thymian, Knoblauch, Butter und Sweet Chili.

Klar, er denkt auch über die Zukunft nach, wünscht sich Gesundheit für sich selbst und seine Frau, seinen alten Mercedes...und: einmal viel Geld zu verdienen. Dazu hat er auch Wünsche in Sachen Spitzengastronomie: Mehr Stefan Marquards an den Herd.......das sagt er mit der größten Überzeugung, schließlich ist er doch eines seiner "Kinder"...........

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