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24. September 2002; Franken: 10000 EUR Eintrittsgeld pro Hektar


Die Winzergenossen in Randersacker (bei Würzburg) sind in bedrohlichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Durch den Wegfall eines Großkunden und dem allgemein stagnierenden Absatz von Frankenwein auf dem deutschen Markt, steht die Genossenschaft vor dem Aus. Die WG sieht sich im aufgrund der momentanen Marktsituation nicht in der Lage, die durch erhebliche Investitionen in Gebäude und Kellerei aufgelaufenen Schulden der letzten Jahre zu tilgen. Um den wirtschaftlichen Ruin vieler Winzer zu verhindern, strebte die WG - Randersacker an, unter dem Dach des Branchen - Riesen GWF (Gebietswinzergenossenschaft Franken) Schutz zu finden.
Meldungen der Mainpost zur Folge, verlangt die Gebietswinzergenossenschaft 10 000 EUR "Eintrittsgeld" pro Hektar Rebfläche von jedem neuen Mitglied aus den Reihen der WG - Randersacker. "Wenn wir Schulden übernehmen, muss es für unsere Mitglieder vertretbar sein.", so der stellvertretende Geschäftsführer der GWF Kurt Riederer. Viele Winzer sind aber nicht in der Lage das geforderte Eintrittsgeld zu bezahlen. Noch wissen einige nicht, was sie mit der Ernte 2002 anfangen sollen.
Wolfgang Marquard, Kochende Leidenschaft Süd





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